{22.02.2019]

Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung

 

Jonas Scheid, 1. Vorsitzender, verlas folgenden Rechenschaftsbericht:

 "Sehr geehrte Mitglieder,

seit der letzten Jahreshauptversammlung ist einiges passiert. Wir haben wieder in Sandhausen einiges bewegt und erreicht. Darauf blicken wir stolz und zufrieden zurück.

Meine folgende Darstellung erfolgt chronologisch:

Folglich beginne ich mit dem Kinderfasching Anfang Februar. Der Kinderfasching erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit. Die Festhalle war auch an diesem Faschingssonntag gut besucht. Clown Wozi führte durch das bunte Faschingsprogramm. Deshalb möchte ich mich bei Herrn Wolfgang Zimmermann bedanken, der jedes Jahr den lustigen Clown mit Leib und Seele verkörpert. Vielen Dank!

Ebenfalls lockte der Sommertagsumzug Ende April eine Vielzahl von Bürgern auf die Straßen. In diesem Jahr hatten wir zwei neue Gestelle auf die Wagen aufgebracht. Diese wurden durch die Tischlerei Gassert angefertigt. Deshalb möchte ich mich recht herzlich bei Herrn Gassert für die durchaus gelungene Anfertigung bedanken.

Zur Osterzeit veranstalteten wir unsere Osterwanderung. Dort suchten wir gemeinsam mit Kindern den Hinkelstein auf und ließen die Kinder Eier suchen. Dabei gingen wir der Sagengeschichte des Hinkelsteins auf den Grund. Diese Veranstaltung wurde gut angenommen, was uns erfreut. Zu Beginn der Sommerferien Ende Juli beteiligten wir uns wieder am Kinderferienprogramm der Gemeinde. Dort begleiteten wir die Sandhäuser Kinder zum Kindertag der Bereitschaftspolizei nach Bruchsal .

In der zweiten Jahreshälfte wurde die Bewertung des Blumenschmuckwettbewerbs durchgeführt. Der Blumenschmuckwett-bewerb gehört zu den ältesten Bräuchen, bei dem wir mit der Gemeinde die Bewertung der Sandhäuser Hobbygärtner auszeichnen konnten. Darauffolgend führten wir im Juli den Vereinsausflug durch. An diesem Tag fuhren wir zum Kloster Engelberg und nach Miltenberg. Neben einer Stadtführung rundete eine Brauereiführung das Programm ab.

Im September veranstalteten wir abermals eine Nacht im Museum. Diese gehört seit dem vorletztem Jahr zum spätsommerlichen Höhepunkt. Neben Dampfnudeln und Kartoffelsuppe öffneten wir das Museum. Begleitet wurde das Ganze mit der Aufführung des Jubiläumsfilm von 1962 in der Ehemaligen Synagoge. An diesem Abend besuchten uns erfreulicherweise sehr viele Bürger, um den Film zu sehen und das Museum zu besichtigen. Am 31. Oktober rückte das Museum abermals in den Mittelpunkt. Da böse Geister und ähnliche finstre Gesellen im Keller des Museums hausen, wurde das Tor zum Gruselkeller mithilfe eines Losungsworts geöffnet. Die Nacht im Museum zu Halloween wurde von vielen Kindern angenommen, welche zur gleichen Zeit um die Häuser zogen. Dabei bot das Museum eine tolle und spannende Anlaufstelle. Als Belohnung für ihren Mut den Keller zu betreten, bekamen die Kinder Süßigkeiten und Muffins. Die Muffins wurden durch die Firma Schädel gespendet, daher gilt auch von unserer Seite Herrn Schädel unser recht herzlicher Dank!

Der November ist traditionsgemäß für Sankt Martin reserviert. So gehört der Sankt-Martinsumzug wie jedes Jahr zum festen Programmpunkt. Dieser war im letzten Jahr außerordentlich gut besucht, wozu sicher das gute Wetter beitrug. Dort schlüpfte Wolfgang Zimmermann in die teils tragische teils nachdenkliche Rolle eines Bettlers, der von Sankt Martin auf dem Pferd Barmherzigkeit erfährt. Dafür unser Dank. Bedanken möchte ich mich beim Bruchhäuser Pferdehof Moser, der die Reiterin und das Pferd jedes Jahr bereitstellen, sodass die kleine Aufführung der Martinslegende in Sandhausen aufgeführt werden konnte.

Zur Weihnachtszeit lockte schließlich das Weihnachtskonzert mit Sandhäuser Mundart wieder sehr viele Besucher in die Synagoge, um Weihnachtsgeschichten in Kombination mit Musik zuhören. Es war zur Weihnachtszeit ein gelungener und besinnlicher Abend. Dazu trug Günter Wittmann mit den Geschichten bei, wofür unser recht herzlicher Dank gilt!

Aber auch wollen wir uns beim Dreiviertelquartett bedanken, welches durch die Familie Häcker repräsentiert wird. Ihnen gilt unser Dank! Ohne diese Zusammenspiel wäre der Konzertabend sicher nicht so erfolgreich.

Abschließend möchte ich die Duur de Biggele und die historische Ortskernduur erwähnen. Diese beiden Touren werden von Günter Wittmann organisiert und durchgeführt. Dabei führt unser Vorstandsmitglied Günter Wittmann Interessierte Bürger durch den Ort und erzählt ihnen allerhand Wissenswertes. Ich kenne in Sandhausen niemanden, der sich so in die Sandhäuser Geschichte eingearbeitet hat wie er. Ihm gilt im Namen der Vorstandschaft für dieses Engagement unser recht herzlicher Dank!

 

Kommen wir zum Heimatmuseum:

Das Heimatmuseum war in diesem Jahr nicht regelmäßig geöffnet. Die unter-schiedlichen Aktivitäten ergänzten jedoch das Angebot, sodass dies nicht sonderlich ins Gewicht fiel. Abgesehen von den Veranstaltungen waren die regulären Museumsöffnungstage wenig besucht. Dennoch besuchten mehrere Grundschulklassen das Museum. Auch Vertreter des evangelischen Kirchengemeinderats, Frau Pfarrerin Freidhof und Herr Pfarrer Wielandt waren an einem Abend zu Besuch.

 

Schließlich möchte ich mit einem kurzen Ausblick enden:

Auch in den kommenden Monaten werden wir die bewährten Veranstaltungen durchführen und das Museum weiterhin für die Bürger öffnen. Weiterhin ist es unweigerlich unser Anliegen, das Museum mit Leben zu füllen. Dabei werden wir die Darstellungen weiter auf den Neuen stand bringen und dementsprechend anpassen. Das wird weiter eine Daueraufgabe bleiben!

In diesem Zusammenhang möchte ich mich daher auch bei unseren Haus- und Hofdrucker Matthias Biebl bedanken, der für jegliche Druckangelegenheiten und Wünsche beinahe rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite steht. Dafür unser recht herzlicher Dank!

Im weiteren Verlauf des Jahres werde wir einen Ehrungsempfang durchführen, bei dem die langjährigen Mitglieder würdevoll geehrt werden. Seit letztem Jahr haben wir eine ansprechende Internetseite. Unter www.heimatverein-sandhausen.de berichten wir über unsere Aktivitäten und präsentieren dort das Heimatmusen. Bei den Beitragseinzügen sind wir aufgrund von technischen Schwierigkeiten mit dem Mitgliederdatenbankprogramm leider noch im Rückstand. Wir bleiben der Sache dran. Aus diesem Grund werden wir die Beiträge für 2017 und 2018 nachträglich einziehen müssen. Der Vereinsausflug wird in diesem Jahr nach Wertheim gehen. Die Planung ist im vollem Gange. Neben Mitglieder sind die Sandhäuser Bürger recht herzlich eingeladen. Wir werden aber rechtzeitig über den Ausflug in den Gemeindenachrichten informieren. Abschließend möchte ich mich selbstverständlich bei meinen Vorstandsmitgliedern für Ihre Unterstützung und ehrenamtliche Arbeit im Verein im vergangenen Jahr bedanken. Deshalb freue mich auch weiter auf eine spannende Zeit mit Ihnen!